HANDLUNGSRAUM 2026 // YELLOW LAMP ON WOODEN LEG“ ____ Karen Kamiya und Valeriya Krasnova
05.07.2026 — 16.08.2026
HANDLUNGSRAUM 2026 // YELLOW LAMP ON WOODEN LEG“ __ Karen Kamiya und Valeriya Krasnova
Projekt vom 5. Juli bis 16. August 2026
Offenes Atelier
im Juli 2026 __ jede Woche Montag und Donnerstag von 16 bis 19 Uhr
im August 2026 __ Mittwoch 5. / Sonntag 9. / Mittwoch 12. und Sonntag 16. August von 16 bis 19 Uhr
Abschließende Präsentation am Samstag, 15. August 2026, 18 Uhr
Dieses Projekt wurde freundlich unterstützt von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden
Für den HANDLUNGsRAUM 2026 in der 'galerie drei' in Dresden sind zwei junge Künstlerinnen eingeladen. Sie werden auch dieses Jahr die Galerie als ein Offenes Atelier nutzen. Dabei geht es wieder um ein künstlerisches Vermittlungsangebot, Prozesse künstlerisch konzeptioneller Arbeit der Öffentlichkeit für ein besseres Verständnis zugänglich werden zu lassen.
Karen Kamiya (Japan) und Valeriya Krasnova (Weißrussland ) haben etwas gemeinsam: Beide kamen aus ihren Geburtsländern nach Dresden und somit aus anderen Kulturkreisen zum Kunst-Studium an die HfBK Dresden, das sie erfolgreich mit Diplom und Meisterschülerqualifikation vor einem Jahr abgeschlossen haben. Zur Zeit leben und arbeiten sie in Dresden und sind schon an verschiedenen Ausstellungen und Projekten beteiligt, somit auch Brückenbauerinnen zwischen den Kulturen und Nationen.
Das Projekt HANDLUNGsRAUM 2026 begreifen sie als ein Arbeitsaufenthalt, das den Begriff des „Handlungsraum“ 's als zentrales künstlerisches Konzept untersucht. Unter „Handlungsraum“ verstehen sie keinen bloßen Präsentationsort, sondern einen aktiven Erfahrungs- und Begegnungsraum, der durch Handlung, Interaktion und Kommunikation entsteht. Raum wird als dynamische Struktur begriffen, die sich durch auch Beteiligung formt. Besucherinnen sind nicht passive Betrachterinnen, sondern aktive Mitwirkende, die eingeladen sind, ihre Perspektiven, Erinnerungen und Erfahrungen einzubringen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie alltägliche Räume und scheinbar unscheinbare Elemente – Möbel, Stoffe, Farben, Wandoberflächen, Gerüche oder Gebrauchsspuren – unsere kulturelle Identität und unsere Erinnerungen prägen. Flüchtige Eindrücke wie der Nachhall eines Mittagsschlafs in einem blumentapezierten Wohnzimmer, ein leichter Wind im Vorhang, der Kratzer an einer Holzschranktür oder eine Sammlung kleiner Obstetiketten schweben oft im Unterbewusstsein und treten unerwartet wieder hervor. Das Projekt widmet sich solchen gedanklichen Räumen – Orten, die physisch nicht mehr zugänglich sind, aber im Erinnern weiter existieren. Diese individuellen Bezugspunkte verweben sich mit den Erinnerungen der Besucher*innen zu einem vielschichtigen kollektiven erfahrbaren Erinnerungsraum.
Besucher*Innen können zu den hier ausgewiesenen Öffnungszeiten die Arbeit der beiden Künstlerinnen mit verfolgen, besprechen und teilhaben.
Am Samstag, den 15. August 2026, 18 Uhr wird es eine Präsentation geben, wobei die Künstlerinnen auch hier ihre künstlerischen Motivationen und Inhalte vorstellen und mit den An-wesenden in ein abschließendes Gespräch und damit in einen gedanklichen Austausch treten möchten.
Weitere Informationen dazu, auch mögliche Anzeigen begründeter Terminänderungen finden Sie auf unserer Internetseite www.sezession89.com
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Öffnungszeiten
Do 16-19 Uhr / Fr 15-18 Uhr / Sa 14-17 Uhr