»Halb gebissen - halb gehaucht«

26.11.2026 — 30.04.2027

»Halb gebissen - halb gehaucht«
»Luziferisches Paar« Steffen Fischer, Pastell, 2026

»Halb gebissen – halb gehaucht«
17. Traditionelle Weihnachtsausstellung im Erotischen Advent

Vernissage: Donnerstag, 26. November 2026 / 19 Uhr

Begrüßung: Janett Noack, Galeristin

Musik: Roger Tietke, Saxophon

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Kunst,

zur 17. Auflage unserer traditionellen Weihnachtsausstellung laden wir Sie herzlich am Donnerstag, den 26.11. 2026 um 19 Uhr zur Vernissage zu einem sinnlichen Kunsterlebnis in die Galerie kunst & eros ein.

Unter dem diesjährigen Titel „Halb gebissen – halb gehaucht“ – entlehnt aus Paul Flemings berühmtem Barockgedicht über die perfekte Balance von Leidenschaft und Zartheit – präsentiert die Galerie Werke sächsischer Künstler in den Bereichen Malerei, Grafik, Zeichnung und Porzellanplastik.

Erleben Sie das faszinierende Wechselspiel der Gefühle in den Arbeiten von Silvia Klöde (Porzellanplastik), Nadine Wölk (Kugelstiftzeichnungen), Chris Löhmann (Schwarz-Weiß-Zeichnungen), Steffen Fischer (Pastelle) und Hans Jürgen Reichelt (Radierung & Malerei). Zudem bereichern Werke von Karen Gäbler, Studio Zschocke, Gunter Langer und Peter Herzog die Schau.

Musikalisch wird der Abend stimmungsvoll durch den Dresdner Saxophonisten Roger Tietke begleitet. Bekannt für seinen rauchigen Sound und die Fähigkeit, sich intuitiv auf unterschiedliche Klangwelten und die Kunstwerke einzulassen, schafft er eine ganz eigene, inspirierende Atmosphäre.

Freuen Sie sich auf einen kulturreichen Abend voller Kunst, Musik und anregender Begegnungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

»Nirgends hin als auff den Mund
da sinckts in deß Hertzens Grund.
Nicht zu frey nicht zu gezwungen
nicht mit gar zu fauler Zungen.

Nicht zu wenig nicht zu viel!
Beydes wird sonst Kinder-spiel.
Nicht zu laut und nicht zu leise
Beyder Maß' ist rechte Weise.

Nicht zu nahe nicht zu weit.
Diß macht Kummer jenes Leid.
Nicht zu trucken nicht zu feuchte
wie Adonis Venus reichte.

Nicht zu harte nicht zu weich.
Bald zugleich bald nicht zugleich.
Nicht zu langsam nicht zu schnelle.
Nicht ohn Unterscheid der Stelle.

Halb gebissen halb gehaucht.
Halb die Lippen eingetaucht.
Nicht ohn Unterscheid der Zeiten.
Mehr alleine denn bei Leuten.

Küsse nun ein Jedermann
wie er weiß will soll und kan.
Ich nur und die Liebste wissen
wie wir uns recht sollen küssen.«

Wie er wolle geküsset seyn

Paul Fleming, 1642

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Montag bis Samstag von 11 bis 15 Uhr