loungeaffairs #8. Ingrid von Kruse. Das Raunen der Vergangenheit. Fotografien aus Italien

18.12.2025 — 26.06.2026

Mit einer geliehenen Kleinbildkamera reiste Ingrid von Kruse (*1935) im Jahr 1980 zum ersten Mal nach Rom. Sie war überwältigt, ließ sich staunend treiben. Und sie machte sich vertraut mit der Kamera, richtete sie auf die Zeugnisse der Antike. Intuitiv wählte sie enge Bildausschnitte und fokussierte architektonische Details. Es ging ihr nicht um eine kunsthistorische, sondern um eine emotionale Erfassung spezifischer Orte, um Eindrücke.

Motiviert durch den Erfolg ihrer frühen Aufnahmen schrieb sich die diplomierte Textildesignerin an der Hochschule in Essen ein, um dort von 1981 bis 1983 Fotografie zu studieren. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Fotografin.

Italien blieb die heute insbesondere für ihre Porträts bekannte Fotografin immer treu. In den folgenden Jahren reiste sie vor allem nach Venedig. Hier veränderte sich ihre Bildsprache, wurde freier und formal vielfältiger. In den stillen Gassen, abseits der Touristenpfade, spürte sie dem genius loci nach, inspiriert von Charles Dickens Reisebericht Bilder aus Italien und Federico Fellinis Filmen, deren Vermischung von Traum und Realität sie faszinierte.

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