Finissage – Spuren einer Apokalypse

29.05.2026

Finissage – Spuren einer Apokalypse
Oleg Veklenko - 1986 Chornobyl

Herzliche Einladung zur Finissage der Ausstellung „Spuren einer Apokalypse“ am 29. Mai um 19 Uhr in der Galerie nEUROPA1

Lesung: „Tschernobyl: Skizzen vom Ort des Geschehens“ von Oleg Veklenko (2017)

Im Jahr 2017 erschien Oleg Veklenkos Buch „Tschernobyl: Skizzen vom Ort des Geschehens” (auf Ukrainisch), in dem der Autor seine Lebensgeschichte erzählt. Das Buch ist in russischer, englischer und deutscher Übersetzung erhältlich.

Oleg Veklenko, Liquidator der Folgen der Katastrophe von Chornobyl, Künstler, Professor an der Staatlichen Akademie für Design und Kunst Charkiw, erinnert sich an seine eigenen Gefühle während des Einsatzes in Chornobyl im Mai/Juni 1986. Die nackte Wahrheit des schweren Alltags wird in einer lebendigen Sprache dargestellt, ergänzt durch Zeichnungen und Fotografien des Autors.

Seit mehr als drei Jahrzehnten widmet er sich in seiner künstlerischen und pädagogischen Arbeit den Themen Umwelt, ökologische Verantwortung und den Folgen technologischer Katastrophen. Er ist Mitbegründer und Präsident der Internationalen Öko-Poster- und Grafik-Triennale „The 4th Block“ in Charkiw, die ein bedeutendes Forum für ökologische Grafik und visuelle Kommunikation ist.

Veklenko nahm an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen teil, unter anderem in Russland, Polen, Finnland, der Slowakei, Kanada, Großbritannien, Dänemark und den USA. Seine Arbeiten wurden vielfach mit Preisen und Auszeichnungen geehrt.

Spuren einer Apokalypse

Ein visueller Bericht aus der ersten Zone. Ausstellung zum 40. Jahrestag von Chornobyl

Stillstand, Vergangenheit, Gefahr. Vor 40 Jahren veränderte die Katastrophe von Chornobyl die Welt. Heute ist der Ort erneut bedroht: nicht nur durch Strahlung, sondern durch Krieg. Diese Ausstellung zeigt fotografische Erinnerungen und Stimmen der Geister aus einem Ort, der einst lebte, verstummte und nun wieder erschüttert wird. Doch hinter den Ruinen und der Stille stehen auch die Gesichter jener Menschen, die damals 1986 in die Zone gingen. Ihre Arbeit, ihr Mut und ihre Präsenz sind Teil der Geschichte, die nicht vergessen werden darf.

Beteiligte Fotografen und Künstler

Oleg Kutskiy (Odesa)
Fotoserie „Geister von Chornobyl“

Oleg Veklenko (Charkiw)
Fotografien und Auszüge aus dem Erinnerungsbuch „Tschernobyl: Skizzen vom Ort des Geschehens“

Internationale Charkiw-Triennale „The 4th Block“ / Wettbewerb 2026 „Chornobyl 40“
Plakate von Dmytro Miroshnichenko, Maria Sayenko, Milana Kochnova, Nadia Kiiko, Nataliia Kryvobok, Serafima Kabanets, Sergij Ianko, Sofia Katrich, Valeria Nikiforova

Kuration

Elena Pagel und Iryna Guziy


Das Projekt wird gefördert durch das Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes im Rahmen des Förderprogramms »Wir für Sachsen«.

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MO-FR 10:00-16:00, sowie nach Vereinbarung