Eliška Bartek - Und vor mir ein ganzes Leben

30.10.2026

Eliška Bartek - Und vor mir ein ganzes Leben

Eliška Bartek
Und vor mir ein ganzes Leben
Cliché Verre und Fotogramme

31.10. – 05.12.2026

ERÖFFNUNG: 30.10. 19:00 Uhr mit Eliška Bartek

LESUNG im Rahmen der TDKT: 01.11. 16:00 Uhr
Eliška Bartek liest aus ihrem autofiktionalen Roman »Und vor mir ein ganzes Leben.« Anschließend Gespräch über ihr Leben als Künstlerin und ihr fotografisches Werk mit Kristin Dittrich / Shift School for Photography in Dresden und Wien und Annette Nickel / Fotoforum Dresden.

Eliška Bartek, Fotografin, Malerin und Autorin, wurde 1950 in Nový Jičín geboren und wuchs in Prag auf. Sie zählt zu den bedeutenden tschechischen Künstlerinnen ihrer Generation. Nach ihrer unter dramatischen Umständen gelungenen Flucht in den Westen im Jahr 1972 erwarb sie 1975 die Schweizer Staatsbürgerschaft. Seit 1997 lebt und arbeitet Eliška Bartek im Tessin und in Berlin. In ihrer Kunst verbindet sie persönliche Erinnerungen mit poetischen Bildwelten und reflektiert Fragen von Identität, Herkunft und Vergänglichkeit.

Fotogramme – Licht, Material und Zeit
Als poetische Spuren von Licht, Material und Zeit entstehen sie ohne Kamera unmittelbar auf dem Bildträger. Sie verbinden experimentelle Abstraktion mit einer ausgeprägten physischen Präsenz und machen Fotografie als unmittelbaren Prozess der Sichtbarmachung erfahrbar. Einige Arbeiten knüpfen stilistisch an die historischen Fotogramme der tschechischen Avantgarde der 1920er- und 1930er-Jahre an.

Cliché verre – zwischen Fotografie und Zeichnung
Als Malerin nutzt Eliška Bartek die Möglichkeiten dieser Lichtzeichnung auf eine dezidiert malerische Weise. Ihre fotografischen Bilder erscheinen wie schwarzweiße Negative von Malereien, deren Farben sich dem Auge auf geheimnisvolle Weise entziehen.

Ein Leben zwischen Kunst und Literatur
Neben ihrer Arbeit in Fotografie und Malerei ist Eliška Bartek auch als Schriftstellerin tätig. Im März 2024 erschien im Weissbooks Verlag ihr Debütroman „Und vor mir ein ganzes Leben“. Darin erzählt sie eine außergewöhnliche Lebensgeschichte.
Wie viel davon tatsächlich ihrem eigenen Leben entstammt und wo die Fiktion beginnt, gehen wir beim Fotografischen Salon im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage auf die Spur.

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Öffnungszeiten: Do/Fr 16-19 und Sa 12-16 Uhr