DISPLAY: Eberhard Havekost, Frank Nitsche, Stefanie Hollerbach, Tatjana Doll, Thoralf Knobloch

26.06.2026 — 31.07.2026

DISPLAY: Eberhard Havekost, Frank Nitsche, Stefanie Hollerbach, Tatjana Doll, Thoralf Knobloch
Eberhard Havekost, "Display", 2017, 45 x 80 cm, Öl auf Leinwand

DISPLAY

Eberhard Havekost, Frank Nitsche, Stefanie Hollerbach, Tatjana Doll, Thoralf Knobloch

„Die Einsicht, dass sich der moderne Mensch der Reizüberflutung erwehrt, indem er abstumpft, ist bereits mehr als ein Jahrhundert alt. […] Seltsamerweise kam erst Eberhard Havekost (1967-2019) auf die Idee, das abgestumpfte Sehen mit aller Konsequenz zum Gegenstand der Malerei zu machen.“
(zitiert aus: Michael Kohler, Alles so schön bunt hier. Die erste posthume Retrospektive des früh gestorbenen Malers Eberhard Havekost, in: ART-Kunstmagazin, Juni 2026, S.110)


Im Vorbericht des Art Magazins für die Ausstellung zu Eberhard Havekost im Museum Kurhaus Kleve - der ersten großen Retrospektive nach seinem Tod mit über 200 Gemälden und ergänzenden Grafiken – sind wir auf dieses Zitat des Autors Michael Kohler gestoßen.

Begeistert von der präzisen Aussage, reagieren wir mit dieser Ausstellung darauf. Wir möchten uns genauer damit beschäftigen und die These von verschiedenen Seiten betrachten. Natürlich wird dies keine erschöpfenden Antworten geben. Allein wegen der kurzen Reaktionszeit und vor allem weil der direkte Austausch mit Eberhard leider nicht mehr möglich ist. Wir hätten gern gehört, was er zu diesem Zitat gedacht, gesagt hätte. Die Diskussion wäre auf jeden Fall intensiv geworden, eventuell zielt sie direkt in das Zentrum der Kunst Havekosts.

Die Ausstellung zeigt verschieden Malereipositionen die sich diesem Gedanken widmen.

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