Wegen der großen Nachfrage wurde die Ausstellung bis zum 22.12.2017 verlängert!

Das Netzwerk | Medien | Kunst vereint seit 2016 Akteure der Bildenden Kunst und Darstellenden Künste, die sich regelmäßig zu Fragen der zeitgenössischen Kunst, aktueller Medienkultur sowie technologischen Entwicklungen und deren gesellschaft-lichen Auswirkungen austauschen.

Das Engagement des Netzwerks zielt dabei auf lokale sowie international agierende Cluster und die Bündelung von Ideen sowie Ansätzen innerhalb unterschiedlicher Plattformen, unter anderem in Ausstellungsformaten, Lectures, Workshops und Diskussionsreihen.

Wichtige Impulse des intensiven Dialogs münden in dem umfassenden Ausstellungskonzept “When machines are dreaming”, das unter anderem mit Kooperationspartnern wie dem Chaos Computer Club (CCC), NRW-Forum Düsseldorf, Technische Sammlungen, Initiative – kultura.digital und dem C. Rockefeller Center for the Contemporary Arts umgesetzt wird. Netzwerk | Medien | Kunst will Transformationsprozesse innerhalb digitaler sowie physischer Realitäten sichtbar und transparent machen und vor allem mitgestalten.

Die Ausstellung findet in den Technischen Sammlungen Dresden statt und ist Teil des Datenspuren-Kongress des CCC Dresden. Das Netzwerk | Medien | Kunst hat sich im Rahmen des Vereins „friends of Dresden Contemporary Art e.V.“ (DCA) gegründet.

When machines are dreaming — Ausstellung aktueller Positionen zeitgenössischer Medienkunst

In der Ausstellung sollen thematische Arbeiten z.B. zu Virtueller Realität, KI und Robotik, also den Science Fiction Visionen des 20.Jahrhunderts, die heute (erweiterte) Realität geworden sind, gezeigt werden.

Bevorzugt wollen wir Arbeiten ausstellen, die sich dem utopischen widmen (Ideal/Real), Dystopisches soll nur am Rande verhandelt werden. Grundsätzlich soll sich anhand der Arbeiten eine Reflexion über die erreichte Realität ergeben, die ohne die Visualisierungen und Hilfestellungen von Maschinen nicht mehr auskommt. Als praktische Begleiter sind wir allerorten daran gewöhnt, allerdings scheinen wir erkenntnistheoretisch diese Symbiose weit wenig zu hinterfragen und erhalten weiterhin Kategorien von „natürlich“ und „künstlich“ bzw. „virtuell“ und „real“ aufrecht, um unsere eigene Position bestimmen zu können. Arbeiten an dieser Schnittstelle können uns dazu anleiten, die Normalität des praktischen Umgangs auch in die Normalität der Erkenntnis zu überführen, nämlich dass die Welt dabei ist, neue Lebens und Bewusstseinsformen zu erschaffen, die ebenso Teil unseres Geistes und Teil unserer Erkenntnisfähigkeit sein werden, wie sie bereits jetzt Teil der physischen Welt geworden ist. Dabei ist der Mensch vor allem Brückentechnologie und die heutigen Grenzüberschreitungen zwischen Natur und Technik sind aus unseren Träumen des letzten Jahrhunderts geboren.

Die Träume des nächsten Jahrhunderts werden die Träume einer neuen Bewusstseinsform sein, die wir gerade beim Entstehen beobachten können.

When machines are dreaming