Luxus im Casino Aspik

work in progress

Mit David Buob, Katharina Kretzschmar, Katina Rank, Grit Ruhland, Roswitha Maul, Anja Jurkenas, Dirk Lange, Uljana Rogoshina, Annett Gerlach, Stefan Brock, Karen Koschnick, Sonja Kaeten, Silke Wobst, Nora Hermann, Thomas Fissler, Anja Kempe, Friedrich Hausen, Barbara Lubich


Es gibt einen geheimnisvollen Weg vom Garten aus auf der Rückseite des Grundstücks zu entdecken, der uns noch nie zuvor aufgefallen ist. Dort finden wir tragbare Raumzonen, eine Stelzenhütte mit Einschlüpfloch von unten, Trabanten aus Wellblech und ein Iglu aus Pflastersteinen. Sind das ungemütliche Behausungen oder unhaltbare Behauptungen?

Im Projekt „Casino Aspik“ werden Pyramiden zu notdürftigen Verschlägen: Das Kurzlebige schließt einen Pakt mit dem Langlebigen, wenn die 18 teilnehmenden Künstler:innen zu Ingenieur:innen ihrer imaginären Bühnen werden.

Sie tauschen sich darüber aus, welche Auslöser es für den Schritt in die Kunst gab, was aus diesen Beweggründen geworden ist und wie diese sich mit den Jahren verändert haben. Dabei kommt scheinbar Nebensächliches genauso wie Existentielles zur Sprache. 

Aus Partikelwolken von Erinnerungen, Visionen und Anekdoten, die mit der künstlerischen Biografie im Zusammenhang stehen, bildet sich mit der Zeit etwas heraus, was der Philosoph Friedrich Hausen „künstlerische Eigenwelten“ nennt. 

Treten diese Eigenwelten in einen Dialog, so lassen sich Muster, Gemeinsamkeiten und Gegensätze erkennen, die ihrerseits Anstoß und Grundlage für gemeinsames künstlerisches Arbeiten sein können.

Sind die Eigenwelten Hütten oder Paläste oder kann man sie wegtragen? Sind sie unfreundliche Orte oder vielleicht wie Dörfer?

Jedenfalls ist sind wir uns einig, dass ein Verschlag aus obsoleten Baumaterialien und Verpackungen ein Ort ist, an dem sich Wunder viel eher einstellen können als im Pentagon oder der Centrum-Galerie. 

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