Imaginäre Welten – Bilder, Zeichnungen und plastische Arbeiten von Woldemar Winkler in der Galerie Adlergasse

Der 1902 in Mügeln geborene, lange Zeit in Dresden lebende Künstler kehrte nach der Kriegsgefangenschaft nicht hierher zurück, wo bei der Bombardierung 1945 auch fast sein gesamtes Werk zerstört worden war, sondern ging nach Gütersloh in Westfahlen, wo er einen zweiten Anfang unternahm.
In seinem zeichnerischen, malerischen und bildhauerischen Schaffen führte er Aspekte der romantischen Kunst weiter. Seine künstlerische Verwandtschaft mit Max Ernst äußerte sich nicht nur im Werk, sondern auch in der persönlichen Freundschaft der beiden Künstler.
In der Galerie Adlergasse zeigen wir eine Auswahl von Arbeiten aus seinem Schaffen, beginnend mit den 1920er Jahren.
Von 2002 bis zu seinem Tode 2004 war er Schirmherr der Internationalen Dresdner Sommerakademie für bildende Kunst.