Ich zieh den Himmel übers Land

S A B I N E E I C H L E R

Ich zieh den Himmel übers Land . . .


Installation / Objekt / Foto / Video

Ausstellung

Erster Teil: 27. Juni bis 18. Juli 2020

Zweiter Teil: 3. September bis 19. September 2020

Vernissage

Freitag, den 26. Juni 2020, 19:30 Uhr

Einführung: Sabine Eichler

Musik: Katharina Müller – Harfe

Finissage / Künstlerinnengespräch

Samstag, den 19, September 2020, 11:00 Uhr

Kabinett:

M O N D S C H E I N / Yini Tao / Tuschemalerei

Öffnungszeiten:

Donnerstag 16 – 19 Uhr / Freitag 15 – 18 Uhr / Samstag 10 – 12 Uhr

Ich zieh den Himmel übers Land…“ – ist der poetische Titel eines Ausstellungsprojekts der Künstlerin Sabine Eichler, das am Freitag, den 26. Juni 2020. 19.30 Uhr in der ‚galerie drei‘ der Dresdner Sezession 89 e.V. eröffnet wird, begleitet von einer musikalischen Performance der Harfenistin Katharina Müller.

In zwei Etappen von je drei Wochen ( 27.06. – 17.07.2020 und 03.09 – 19.09.2020), wird Sabine Eichler in den Räumen der Galerie eine Werkschau, bestehend aus verschiedenen künstlerischen Medien, installieren, die sich in der Konzeption bewegen und verändern wird. Der Besucher kann aktiv teilhaben an der „Bild“-Entwicklung im Raum.

Damit ergibt sich eine Verbindung zu dem seit diesem Jahr konzipierten Programm „Handlungsraum“  in der ‚galerie drei‘, das dieses Jahr wegen der Covid19-Pandemie ausgesetzt werden musste und so für das nächste Jahr 2021 neu ausgeschrieben wird.

Geboren 1966 in Löbau/Lausitz studierte Sabine Eichler nach dem Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden weiter in Halle an der Hochschule für Kunst und Design

Burg Giebichenstein. Seit 1996 arbeitet sie auftragsbezogen wie auch an eigenen künstlerischen Projekten.

Mit den folgenden zwei Zitaten geben wir Ihnen einen ersten Einblick in das Projekt von Sabine Eichler:

Sabine Eichler / Auszug aus ihrem Statement zur künstlerischen Arbeit 2020

„Alle meine schöpferischen Reaktionen basieren in ihrer Vielsprachigkeit und Mehrdeutigkeit auf meiner Vorliebe zu den stillen Objekten, den flüchtigen Gesten. Ich spiele mit den unscheinbaren Dingen des Alltag, abstrahiere, überhöhe, schrumpfe, verknüpfe Gegensätzliches, … zeige die Kraft der Zartheit, transformiere spielerisch, humorvoll und narrativ die Konfrontation mit der Vergänglichkeit und lenke dabei gern den Blick auf den Raum im Raum im Raum…Meine künstlerischen Arbeiten/ Zwischenergebnisse spiegeln einen oft fiebrigen, körperlichen und intuitiven Schaffensprozess. Eine Auseinandersetzung, die nie endet, lediglich für eine Präsentation unterbrochen wird. Immer wieder verschmelzen unterschiedliche Techniken in raumgreifende Wandinstallationen.“

Auszug aus der Laudatio von Petra Hochwald / Städtische Bibliotheken Dresden, Zentralbibliothek Galerie 2019

„Sabine Eichler macht das Unsichtbare sichtbar. Das Leise hörbar, denn sie hält inne und sieht es, wenn sich beispielhaft eine weiße Wolke in einer dunklen Regenpfütze mit leichtem Zittern zaghaft bricht oder eine Blume, erst im matten Verwelken ihre wahre Schönheit schüchtern entfaltet.. Und sie hört hin, wenn Regentropfen mit leisem Trommeln im rhythmischen Klang auf glatte Oberflächen fallen, bis scheinbar eine bekannte Melodie entsteht … Und das ist das besondere Können von Sabine Eichler: die Einzigartigkeit von scheinbar ganz Banalem, Zartem und Kleinem zu sehen, es zu würdigen und groß werden zu lassen. Dabei will sie uns mitnehmen in ihre Gedankenwelt…. Jede Arbeit durchdringt gleichsam eine feine Sinnlichkeit, welche spüren lässt, wie die Künstlerin die Dinge aufnimmt, verarbeitet und neu interpretiert. Damit bildet sie einen wunderbaren Kontrast zu den allgegenwärtigen Klischees oder besser: der Unterwerfung zur gängigen Mode mit allen Dogmen in unserer heutigen Zeit…. Immer wieder erkennbar: die Auseinandersetzung zum Thema der Geschlechterrollen. Die Frau als handelnde Schöpferin, symbolisch mit Äpfeln am Lebensbaum. … Das Fazit: Text + Bild, Grafiken, Collagen, auch bewegte, ziehen sich durch ihr Leben wie ein roter Faden. …Immer dicht dran und drin“ – ein weiteres Credo der Künstlerin.“.

Im Kabinett der ‚galerie drei‘ / DRESDNER SEZESSION 89 e.V. präsentiert Yini Tao, ein neues Mitglied des Vereins, unter dem Titel MONDSCHEIN ihre Tuschemalereien.

1978 in Yunnan / V.R.China geboren studierte sie u.a. an der HfBK in Dresden und ist seit 2009 als freiberufliche Künstlerin in Dresden tätig.