Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst zu aktuellen Beziehungen zwischen Zivilisation und Natur


Mit Maria Thereza Alves, Melanie Bonajo, Sven Johne, Volker Kreidler, Antje Majewski, Ulrike Mohr, Gabriela Oberkofler, Sonya Schönberger, Iza Tarasewicz, Lois Weinberger –

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer ist eine weitverbreitete Bauernweisheit. Beziehungen zur Natur prägen unsere Kulturen überall auf der Welt – aber ist dieses Wissen noch gültig? Wie intensiv haben menschliche Eingriffe natürliche Gleichgewichte verschoben? Lässt sich anhand des Vogelzugs noch der Sommer bestimmen?

Die Ausstellung Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer zeigt den Menschen als Teil der Kreisläufe unserer Ökosysteme. Sie zeigt auch die Intensität, mit der der besorgte Blick in die Zukunft und die aus dem Gleichgewicht geratene Natur in der zeitgenössischen Kunst verhandelt wird. Als Reaktion auf die Bedeutung dieser Thematik wird das Kunsthaus Dresden im Herbst 2020 auch eine Filiale auf einer Gartenparzelle in Dresden eröffnen.

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer ist Teil des vom Kunsthaus initiierten Langzeitprojektes Nachbarschaften und gefördert durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Ostsächsische Sparkasse Dresden.

 

Foto:

Melanie Bonajo, Night Soil – Nocturnal Gardening, 2016, Einkanal HD-Video mit Ton (49:52min), Leihgabe der Künstlerin & AKINCI