APRÈS UNE ARCHITECTURE – KÜNSTLERGESPRÄCH MIT MARGRET HOPPE UND SU-RAN SICHLING

Mi, 24. Februar 2016, 18 – 20 Uhr

Das Gespräch stellt die künstlerischen Projekte von Margret Hoppe und Su-Ran Sichling, deren Ergebnisse in der aktuellen Ausstellung Ortstermin mit Leoni Wirth zu sehen sind, vor und gibt die Möglichkeit zum direkten Austausch:  Beide Künstlerinnen folgen in ihren jeweils sehr unterschiedlichen künstlerischen Arbeiten  den Spuren, die die Moderne in der Gegenwart hinterlassen hat. Während Margret Hoppe in ihren Fotografien aus der Serie Après une architecture verschiedene Bauten Le Corbusiers aus neuen Blickwinkeln zeigt und damit die malerischen und formalen skulpturalen Elemente der Architektur im Besonderen sichtbar macht, ist es vor allem die Materialität der Nachkriegsmoderne in Verbindung mit den politischen Fragestellungen ihrer Zeit und ihren Auswirkungen in die Gegenwart hinein, die in Su-Ran Sichlings Arbeit Gelehrtensteine eine große Rolle spielt. Beide Künstlerinnen stellen ihre Arbeiten vor und sprechen über ihren Bezug zur Moderne und zur Abstraktion.

Margret Hoppe (*1981 in Greiz/ Thüringen) beendete 2009 ihr Meisterschülerstudium bei Christoph Muller an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sie fotografierte unter anderem verlassene Bauten der sozialistischen Moderne in der DDR und arbeitet derzeit an einer Doktorarbeit an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, in der sie die Beziehung von Architektur und Fotografie am Beispiel des französischen Fotografen Lucien Hervé untersucht.

Su-Ran Sichling (*1978 in Nürnberg) studierte Bildhauerei in Dresden, Angers und Wien. 2013 erhielt sie das Residenzstipendium des Goethe-Instituts Niederlande in Rotterdam. Sie ist künstlerische Mitarbeiterin an der HfBK Dresden und freie Lehrbeauftragte im Fachbereich Bildende Kunst an der TU Berlin.