Jörg Gläscher: Echoland

Mit seiner Arbeit Echoland blickt der Fotograf Jörg Gläscher hinter die Kulissen einer der größten politischen Institutionender Welt: Er zeigt das Ringen um Europa in den Sälen des EU-Parlaments, in den Büros der EU-Kommission oder in der Lobby des EU-Rates. Dort werden Entscheidungen für Millionen Menschen getroffen: Die Fotos zeigen das Diskutieren und Debattieren, das strategische Planen und Abwägen – das Ringen um Europa. Erweitert wird dieser Blick auf den bürokratischen Apparat durch Aufnahmen von den Orten, an denen Europa miteinander gerungen bzw. die Kriege ihre Spuren hinterlassen haben. Es sind Landschaften, die mit Bunkeranlagen und Panzersperren von historischen Kämpfen erzählen oder wie die Spuren von Geflüchteten in Calais, die auf ganz aktuelle Konflikte verweisen. Es sind verstörende Orte wie das Konzentrationslager in Lublin oder Orte in Polen, die an die Entwicklungen der Demokratiebewegung erinnern.
In Echoland verbindet sich die europäische Vergangenheit mit der Gegenwart, das Verhandeln von Diplomatie und die lebendige Gegenwart des europäischen Gedächtnisses.

Die Ausstellung ist Teil des Festivals B-Europe und wird unterstützt durch das Förderprogramm Grenzgänger der Robert Bosch Stiftung.

Öffnungszeiten:
Vernissage 17.05, 19 Uhr

17.05. / 18.05. ab 18 Uhr bis eine Stunde nach Veranstaltungsende
19.05. / 20.05. / 21.05. ab 14 Uhr bis eine Stunde nach Veranstaltungsende